Einblicke in die Kreditabteilung

Interview mit Linda Ronkartz, Kredit Analyst DLL

    Hallo Linda! Zunächst, erzähl uns doch mal was von Dir.

    Ich bin 1990 in Heinsberg geboren und habe im Jahr 2010 mein Abitur gemacht. Danach habe ich zunächst bei der Stadtsparkasse in Mönchengladbach meine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. Im Jahr 2012 habe ich dann in Aachen an der RWTH begonnen BWL zu studieren und dort 2015 meinen Bachelorabschluss erhalten. Seit November 2015 bin ich bei der DLL. Zunächst war ich im Sales Support für Baumaschinen tätig, ehe ich im Februar 2018 in die Kreditabteilung gewechselt bin.
    In meiner Freizeit gehe ich sehr gerne ins Fitnessstudio, bevorzugt in den Morgenstunden (ich bin Frühaufsteher). Ansonsten verbringe ich die Zeit gerne in der Natur, daher findet mein diesjähriger Jahresurlaub auch im Westen Kanadas, in diversen Provincial & National Parks, statt.

     

    Wie bist du auf DLL gekommen?  
    Ich kannte DLL überhaupt nicht – ein Bekannter hat mich dann auf DLL aufmerksam gemacht, da er hier im Vertrieb arbeitet. Somit habe ich meine Inititativbewerbung geschickt, da zu diesem Zeitpunkt keine passende Stelle offen war. Danach wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen für eine Stelle im Customer Service Desk. Ich musste noch einige Minuten warten und wurde während der Wartezeit von einem anderen Mitarbeiter ganz lieb angesprochen, was ich denn hier im Büro machen würde. Er hat einige Fragen gestellt und nachher hat sich herausgestellt, dass er im Vertrieb für Baumaschinen arbeitet und diese Abteilung aktuell noch einen Vertriebsinnendienst sucht. So bin ich dann über einen kleinen Umweg an meine Stelle im Sales Support gekommen.

    Du bist bei DLL als Kredit Analyst tätig. Was genau macht man den da? Und wo hat Du Berührungspunkte mit unseren Partnern und Kunden? 

    Unsere Kreditabteilung besteht aktuell aus 15 Mitarbeitern. Wir sind nach Ticketgrößen aufgeteilt in zwei Gruppen tätig, wobei ich das kleinere Ticketgeschäft bearbeite.  
    In meiner alltäglichen Arbeit prüfe ich in erster Linie Bonitäten der Kunden aller Business Units der DLL, die von unserem System keine automatische Entscheidung erhalten oder die gemäß unserer Richtlinien kein Standard sind und somit manueller Prüfung bedürfen. Außerdem werten wir finanzielle Daten anhand eines Bilanzanalyseprogrammes aus und vergeben darauf basierende Ratings für unsere Kunden. Neben der reinen finanziellen Analyse sind wir auch zuständig für die Einschätzung des finanzierten Equipments und der jeweils genutzten juristischen Struktur. 
    Meine Kollegen und ich sind operativ vor allem für die Entscheidungen zuständig, die für Sie, also unseren Partner, im Anfragesystem ECS auf „Antrag in Bearbeitung“ springen.

    Was ist ein typischer Tagesablauf in der Kreditabteilung?
    Zunächst verschafffen wir uns morgens einen Überblick über die aktuellen Anträge, die in unserer Inbox warten. Wir arbeiten grundsätzlich nach dem FiFo Prinzip (First In – First Out). Darüber hinaus geben wir auch oft Schulungen oder haben andere Meetings mit den Kollegen der anderen Abteilungen.

    Was unterscheidet Deiner Meinung nach Hersteller Absatzfinanzierung vs. Fachhandels Absatzfinanzierung?

    Bei der Fachhandels Absatzfinanzierung ist man meiner Meinung nach wesentlich näher am Kunden. Die Zusammenarbeit mit den Fachhändlern ist oft partnerschaftlich und auf Augenhöhe.  Zudem gibt es eine größere Bandbreite an Produktklassen.

    Was macht für Dich das Arbeiten bei DLL aus?

    Für mich ist DLL wie eine kleine, große Familie. Das Klima und der Umgang miteinander sind sehr gut. Die diversen freiwilligen Aktivitäten in unserer Freizeit, welche immer gut besucht sind, verdeutlichen dies. Beispiele dafür sind unsere 50 Jahr Feier im Juni 2019, jährliche BBQ’s auf den Rheinwiesen oder die organisierte Skifreizeit, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand. Das Miteinander ist für mich einmalig, weshalb ich mir gut vorstellen kann, hier noch sehr sehr lange zu arbeiten. 
    Außerdem wird uns Mitarbeitern sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Das spiegelt sich auch in einer großen Flexibilität und der Tatsache wider, dass wir im Homeoffice arbeiten können.

    Gab es schon mal ein wirklich peinliches Erlebnis mit unseren Kunden für Dich seit Du bei der DLL bist?

    Bisher hatte ich kein wirklich peinliches Erlebnis, das mir im Gedächtnis geblieben ist. Einmal habe ich im Vertriebsinnendienst eine Händlerin ausversehen geduzt, das war mir zuerst sehr unangenehm, danach wurde mir dann aber das „Du“ gleich angeboten. Das war dann „Glück im Unglück“.

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